Tarifvertrag verdi aktuell

Der Kongress hatte eine große Debatte über Klimawandel und Maßnahmen. Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels müssen gerecht und fair und sozial verträglich sein. Verdi war Teil der Verhandlungslösung, um den Kohleausstieg bis 2038 zu sichern. Das Paket enthält Maßnahmen zur Gewährleistung einer fairen Behandlung der betroffenen Arbeitnehmer und Investitionen in den am stärksten betroffenen Gemeinden. Verdi wird die Zukunft der Freitagsstreiks weiter unterstützen. Diese brachten am 20. September 1,4 Millionen Menschen auf die Straße. Die Gewerkschaft hat sich verpflichtet, die Streiks an den Hochschulen vom 2. bis 6. Dezember zu unterstützen. Weitere diskutierte Themen waren die Arbeitszeitverkürzung und eine Kampagne für einen Tarifvertrag, der unter anderem ältere Pflegekräfte abdeckt. „Ich freue mich, dass wir mit Verdi einen langfristigen Tarifvertrag für unsere größte Mitarbeitergruppe abschließen konnten. Damit haben wir tariflichen Frieden für alle großen Lufthansa-Arbeitnehmergruppen in Deutschland erreicht”, sagt Bettina Volkens.

Der Streik ist Teil des Vorstoßes von Verdi, die Verhandlungen mit dem Online-Handelsriesen über einen Tarifvertrag für „gute und gesunde Arbeit” abzuschließen. Kritiker warfen Verdi zudem vor, sich für Arbeitnehmerrechte und faire Löhne in der Öffentlichkeit stark zu halten, diese Ziele aber intern nicht erreichen zu wollen. Ein Beispiel war die Kantine am Verdi-Hauptsitz in Berlin, die vom internationalen Catering-Unternehmen Sodexo betrieben wurde. Wie in der Branche typisch, schließt Sodexo keine Industrietarifverträge ab, sondern setzt Tarifverträge auf Unternehmensebene ein. [80] Nach Informationen der Neuen Ruhr Zeitung lagen die Löhne der Beschäftigten der Mitverdi eng mit Verdi verbundenen Arbeitnehmerakademie (DAA) unter dem Satz, den Verdi mit Konkurrenten wie der AWO oder der Diakonie ausgehandelt hatte. [81] Auch die Aktionen von Verdi während der Streiks stehen immer wieder in der Kritik, wobei in einigen Berichten behauptet wird, dass die Beschäftigten in Einzelfällen zum Streik gezwungen wurden, was die Gewerkschaft bestritt. [82] Kritiker bezeichnen auch mehrere von Verdi organisierte Streiks als unverhältnismäßig. [83] [84] Neben den Abteilungen sieht die Verdi-Satzung auch die Einrichtung sogenannter Personengruppen auf Bezirks-, Landes- und Landesebene vor. Verdi hat derzeit insgesamt acht Personengruppen: Wenn der Reeder eine Vereinbarung mit der Seeleute-Union Russlands unterschreibt und sie beachtet, z.B. die Löhne vollständig und rechtzeitig bezahlt, wird er Arbeitskämpfe und Forderungen der ITF vermeiden. Infolgedessen werden keine Arbeits- oder Solidaritätsaktionen gegen den Reeder in ausländischen Häfen durchgeführt.

Die Reeder können natürlich frei wählen, aber man sollte bedenken, dass die meisten Charterer die Forderung enthalten, das Schiff mit einem ITF-Vertrag in ihre Frachtverträge einzubeziehen. Heutzutage denken alle russischen Reedereien, nicht nur die großen, an ihren Ruf und decken ihre Schiffe mit ITF-genehmigten Vereinbarungen ab, wodurch das Wohlergehen der Seeleute verbessert wird und sowohl die SUR als auch die ITF unterstützt werden. Standardvereinbarung Die ITF-Standardvereinbarung wird in der Regel aufgrund von Arbeitskampfmaßnahmen oder wenn festgestellt wird, dass ein Unternehmen eine frühere Vereinbarung gebrochen hat, unterzeichnet. Es ist die teuerste Vereinbarung für den Schiffseigner. Die Tarifpolitik von Verdi hat vor allem durch Arbeitskämpfe im öffentlichen Dienst große Media-Aufmerksamkeit erregt. 2006 haben die Gewerkschaftsmitglieder einen neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Bundesländer angenommen, nachdem sie zuvor drei Monate lang gestreikt hatten. [55] Der Marburger Bund lehnte das damalige Verhandlungsergebnis ab und führte die Medien zu der Meldung, er begebe sich „auf Kollisionskurs” mit Verdi. [57] Die Tarifgemeinschaft der beiden Gewerkschaften war bereits im Vorjahr aufgelöst worden.

[58] 2007 starteten Verdi und der Deutsche Beamtenbund (DBB) eine drei Millionen Euro teure Werbekampagne unter dem Motto „Genug gespart”. [59] Ziel der Kampagne war es, die Aufmerksamkeit stärker auf die Arbeit des öffentlichen Dienstes im Vorfeld neuer Tarifverhandlungen zu lenken. [60] Nach einer Warnstreikwelle und mehreren Verhandlungsrunden forderten die Parteien im März 2008 eine Schlichtung. [61] [62] Obwohl dies misslang, einigte sich Verdi schließlich mit Bund, Ländern und Kommunen auf einen neuen Tarifvertrag. [63] [64] Die Gewerkschaft erzielte eine Lohnerhöhung von acht Prozent,[65] was einige Beobachter als schwere Belastung für die öffentlichen Haushalte bezeichneten. [66] Verdi zog im Handelsstreit insgesamt 50.000 neue Mitglieder an. [67] Später gelang es ihr, diesen Erfolg bei ähnlichen Verhandlungen im Jahr 2018 mit einer Vereinbarung zu wiederholen, die kumulative 7,5 pro c vorsieht.